Vortragsabend in der Kulmlandhalle am 3. Juli 2021 um 19:00 Uhr

Welche Rolle spielen Pflanzen in der Zukunft für uns Menschen? Im Kulturstock 3 sind trotz der Einschränkungen durch Corona einige Aktivitäten geplant.

Die große Mehrzahl aller Lebewesen hat den Stoffwechsel von Pflanzen als Lebensgrundlage. Pflanzen produzieren Sauerstoff und speichern Sonnenenergie. Ohne den Kohlendioxid-Sauerstoff- Kreislauf käme höheres Leben sehr bald zum Erliegen. Entsprechend sorgsam müssen wir mit diesen Lebewesen umgehen lernen. Die momentane Produktivitätssteigerung darf nicht auf Kosten der Natur, der Qualität und Vielfalt, somit der Zukunft, gehen. Diese Überlegungen waren Ausgangspunkt für das heurige Projekt vom Kulturverein KULM.

Das Programm sieht vor:
• 2 Ausstellungen Mitte Juni und Ende September zum Thema „Das Wesen Pflanze in der Zukunft“. Wer Interesse an einer Beteiligung als Ausstellende/r hat, kann die Ausschreibungsunterlagen per E-Mail unter ranegger@aon.at anfordern.
• Artists in Residence: 3 Künstler*innen arbeiten im Juni wieder eine Woche in Pischelsdorf
• 2 Vortragsabende, einen Einführungsabend im Frühjahr (1. Mai) und einen im Herbst (11.
September). Diese Kurzreferate sind nicht nur für Kunstinteressierte gedacht, sondern haben
Anregungen für alle Bewohner*innen der Gemeinde.

Programm für Samstag, den 3. Juli 19:00 Uhr in der Kulmlandhalle:
• „Stürme und Käfer setzen Wald zu. Stürme, Schneebrüche und Käfer haben auch im Vorjahr deutliche Schäden in den heimischen Wäldern verursacht“ stand am 24. Jänner im Teletext. Was kann man dagegen tun? Mit dieser Frage beschäftigt sich Max Schöffmann aus Villach. Er erprobt schon mehr als 30 Jahre in seinem Wald, welche widerstandsfähigen Bäume den
„Brotbaum“ Fichte ersetzen könnten. Max gibt gerne seine Erfahrungen weiter.
• Das nächste Problem in der Landwirtschaft ist die zunehmende Trockenheit durch den Klimawandel. Wolf Stockinger aus Neusiedl am See setzt sich mit diesem Umstand als Gartengestalter auseinander. Er ist Träger des Burgenländischen Umweltpreises und gibt Tipps zu Gärten und Pflanzen in Zeiten des Klimawandels.
• Welche Kulturpflanzen hatten unsere Vorfahren? Johannes Rabensteiner beleuchtet den
Einfluss der Pflanzen auf die Entwicklung der menschlichen Kultur seit der Steinzeit.
• Der Vierte im Bunde ist Thomas Braunsperger, ein Forscher am Institut für industriellen Umweltschutz der Montanuni Leoben. Er beforscht Algen – photoaktive eukaryotische Einzeller. Er behandelt die Frage, wo sind die Grenzen zu Pflanzen. Er beschäftigt sich weiters mit dem Problem, bis zu welchen Punkt darf der Mensch technisch mit der Natur spielen.

Im Anschluss an die 20-minütigen Beiträge ist noch Zeit für Fragen an die Vortragenden und hoffentlich Zeit für ein gemütliches Nachbesprechen. Der Eintritt ist frei.


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